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Globalisierung - Segen oder Fluch?

KUNTERBUNTES KABINETT
November 2007
Rubrik: Weltgeschehen
 

 
 
Globalisierung (weltweite Ausrichtung) ist nicht nur ein großes Wort, sondern auch ein großer Prozess, worauf schon das Wort „global“ hinweist.
Der Trend unserer heutigen Gesellschaft, mit all ihren Bestandteilen, wie Politik, Wirtschaft, dem alltäglichen Leben, geht immer mehr in „Richtung Weltweit“. Dennoch sollte man neben den positiven Aspekten auch die negativen Aspekte sehen. Hier soll versucht werden eine Gegenüberstellung aufzuzeigen.
Globalisierung bedeutet freien Handel mit allen Ländern der Welt. Wir können sowohl unsere eigenen Produkte in die Welt exportiere, als auch Güter aus entfernten Ländern importieren. Dieser Handel wird auch dadurch vereinfacht, dass man dies einfach per Mausklick im Internet kann.
Als weiteren Vorteil wäre zu nennen, dass wir mit allen Menschen verstreut über die ganze Welt sprechen oder schreiben können. Auch die weltweite Kommunikation wird durch das Internet begünstigt. So können wir mit dem Freund/ der Freundin in Australien oder dem Geschäftspartner in Asien in Kontakt treten ohne das es uns viel Mühe bereitet.
Desweiteren können Geldgeschäfte viel leichter abgewickelt werden und auch diesmal hilft hierbei das Internet. Das Geld kann vom einem Ende der Welt zum anderen transformiert werden.
Als letztes ist zu nennen, dass für die Globalisierung eine weltweite Politik nötig um weltweite Probleme zu lösen. Das bedeutet aber, dass viele Ideen vorhanden sind und dieses Ideenpotential kann genutzt werden um das globale Geschehen besser zugestalten. Auch kann diese Zusammenarbeit ermöglichen, dass die Menschen auf der ganzen Welt die gleichen Rechte haben, vor allem bezüglich den Menschenrechten, die für jeden Menschen gelten da sie vorstaatliche Gesetze sind, auch wenn viele Staaten sie ignorieren.
 
Nun sind die negativen Aspekte der weltweiten Ausrichtung zu nennen.
Erst einemal wird durch die Globalisierung das Stärken der eigenen Region vernachlässigt. Firmen wandern ab ins Ausland, wir importieren Güter, die wir auch selber herstellen könnten um nur zwei Beispiele zunennen.
Durch das Importieren sämtlicher Konsumgüter werden unnötige, zunehmend weltumspannende Transportwege zurückgelegt, die man sich auch sparen könnte. Zum Beispiel werden Krabben in der Nordsee gefangen, dann nach Nordafrika geschafft, um sie dort billig schählen zu lassen, um sie dann wieder nach Deutschland zu transportieren damit sie dann bei uns im Kühlregal zum Kauf angeboten werden. Wenn man sich den Transport nach Afrika spart, würde man nicht nur Arbeitsplätze in Deutschland schaffen, sondern auch die Umwelt schonen, da eine geringere CO2- Emission statt finden würde. Dieser Rückgang würde zur Verbesserung des globalen Klimas beitragen.
Als nächstes wäre zunennen, dass viele Länder ihre Standards erheblich zurück schrauben müssen, um auf dem weltweiten Markt überhaupt konkurrenzfähig zu sein. Das bedeutet nicht nur schlechte Arbeitsbedingungen, sondern auch,  dass die Umweltauflagen herunter gesetzt werden.
Des weiteren geht die kulturelle Vielfalt verloren, da sich die meisten Schwellen – und Entwicklungsländern am Westen orientieren. Also wird das Schulsystem oder westliche Verhaltensmuster übernommen. Es gibt weltweit die gleichen Konsumgüter, wie z.B. Mc Donald’s oder es wird der westliche Kleidungsstil übernommen. Die Uniformität nimmt immer mehr zu.
Schließlich darf, das erleichterte Vorgehen für Terroristen nicht unerwähnt bleiben. Durch die globale Verknüpfung aller Bereiche, haben es terroristische Strukturen leichter sich in der Welt zuetablieren oder zu äußern, denn Terroristen können die weltweiten Medien genauso nutzen wie jeder Ottonormalverbraucher.
 
Was also tun? Die Globalisierung bekämpfen? – Nein nicht bekämpfen – einschränken und kontrollieren.
Neben der Kontrolle der Globalisierung, sei es im Bereich der Wirtschaft oder der Transportwege, soll ganz klar die eigene Region gestärkt werden, um z. B. regionale Produkte zu fördern oder auch Firmen zu etablieren, die die ehemaligen  Importgüter produzieren. Natürlich können wir jetzt nicht anfangen Bananen anzubauen, aber wir können zumindest versuchen unnötige Transportwege zu vermeiden.
Dieser Ansatz sollte im Hinblick auf ein friedliches Zusammenleben geschehen.    
 
 
 
 
 
 
 
 
9.1.08 18:42
 


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bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


katha (8.12.07 12:09)
die "goldene Mitte" - wie sie Aristoteles auch überall gesucht hat.
Ich hab mit dem Herrn Gerlinger schon mal darüber geredet, aber der hat mir nicht geglaubt, dass die Globalisierung auch so negative Effekte hat. Warum? Das ist doch eigtl offensichtlich?!
Wieso gibt es so viele Pro-Globalisatoren auch unter Leuten, die jetzt nicht in solchen Big-Firmen sitzen?


Lisa (8.12.07 14:27)
Also, zuerst mal wollte ich dir sagen, dass ich es echt super finde, dass du den Text endlich ins Netz gestellt hast!
Ich finde deine Argumente sehr schlüssig und sie sind sicherlich richtig (da kommt eben auch der Erdkunde-LK durch)

Weiter so, irgendwann haste den Durchbruch. Ich hab dir ja shon gesagt, dass ich dich wählen würde, wenn du weiterhin so eingestellt bist!!!


Maria (9.12.07 13:27)
Ich merk, was ich e scho wußte, dass der Englisch Grundkurs nicht spurlos an dir vorüber geht. Ich finds toll, dass du dich so fürs schrieben begeisters.Ich könnt des net so.Also mach weiter so.


hanni (27.12.07 10:51)
ich geb auch meinen Senf dazu

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